Open Kindl regt Diskussionen an: München, offene Stadt?

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»Im Frühjahr 2015 gestaltete die Münchner CI/CD-Agentur Martin et Karczinski unter dem Motto ›Mia san mehr‹ ein Zeichen für ihre Stadt, das ein Bekenntnis zu Vielfalt und Offenheit sein sollte«, schreibt die Page in ihrer Juli-Ausgabe. »Das Open Kindl zeigt das Stadtwappen mit Symbolen aller Weltreligionen: Neben dem üblichen Kreuz sind also auch Halbmond, Davidstern etc. vertreten. Ursprünglich als Plakatbeitrag zur Munich Creative Business Week gedacht, machte die Agentur daraus eine Initiative: Mit dem Kauf des Kindl Kits (Stempel, Schablonen, Turnbeutel etc.) unterstützte man die SchlaU-Schule für junge Flüchtlinge. Eine gute Sache, würde man meinen. Die Stadt sah das allerdings anders und untersagte der Agentur die Nutzung des Zeichens – wohl aufgrund der teilweise aggressiven Kommentare zu der Aktion, die durchaus auch der Agentur zu Denken gaben. ›Für die Stadt wäre das eine schöne Möglichkeit gewesen, eine Initiative zu unterstützen, die sie nicht mal selbst in Auftrag geben musste‹, so Peter Martin. Zunächst gab die Agentur nach, doch nun schaltet sie die Website www.openkindl.de wieder frei und bringt die restlichen Kits unters Volk.«

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