Creative Director Birte Helms über die Faszination hochwertiger Printprodukte

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»Klar wird heute meistens online bestellt«, schreibt die Page in ihrer Juli-Ausgabe. »Denn wer möchte schon extra eine Briefmarke aufkleben, ein Fax abschicken oder ein Callcenter anrufen? Aber der Impuls zum Kauf geht immer noch – oder gerade jetzt – oft von einem Printkatalog aus.« Später kommt die Page auf Birte Helms zu sprechen: »Größerer Aufwand lohne sich gerade für Manufakturen, die selbst viel Leidenschaft in die Produktion stecken«, so Birte Helms, Kreativdirektorin bei der Münchner CI/CD-Agentur Martin et Karczinski. ›Printkataloge sind eine gute Möglichkeit, um die Wertigkeit von Produkten und die Markenphilosophie zu vermitteln. Das gilt vor allem dann, wenn es sich um haptische Produkte handelt, bei denen die Materialität zählt.‹ Technische Produkte, bei denen man Details vergleichen will, sind dagegen im Netz besser aufgehoben. Laut Helms eignen sich spezielle Bereiche wie Interior, Reisen und Fashion für aufwendige Gestaltung von Printpublikationen. (...) Ein Vorteil bei der Verzahnung mit dem Online-Handel liegt darin, dass Kataloge keinen Anspruch auf Vollständigkeit mehr haben (müssen). Der Printkatalog dient der Inspiration, zeigt ausgewählte Kollektionen oder Neuheiten – lange Listen mit technischen Details und Preisen wandern ins Web. Das bedeutet, dass Designer sich der ganzen Palette grafischer Gestaltungsmöglichkeiten bedienen können. ›Feintypografie, großflächige Bildstrecken, kunstvolle Buchbindung, Druckveredelung: Im Katalogdesign kann man so hochwertige und exakt arbeiten, wie es bei Online-Shops niemals möglich wäre‹, sagt Birte Helms.«

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