Seit vierzehn Jahren arbeiten Occhio und Martin et Karczinski eng zusammen – ein gutes Beispiel für eine nachhaltige Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren.

Axel Meise, Gründer und Geschäftsführer Occhio
MAN BEKOMMT IMMER MEHR, ALS MAN ERWARTET
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In einer Designwelt, die durchgängige Gestaltung postuliert, wunderte sich Axel Meise Anfang der 1990er Jahre in seiner Tätigkeit als Lichtgestalter über den ästhetischen Wildwuchs der vielen unterschiedlichen Lichtquellen und Leuchten in privaten und öffentlichen Räumen. Der Grund dafür lag auf der Hand: Jede raumspezifische Lichtlösung war damals nur mit unterschiedlichen Leuchten zu realisieren. Der Gedanke eines umfassenden ›Lichtwerkzeugs‹ ließ Axel Meise nicht mehr los: Ende der 1990er Jahre entstand Occhio als Essenz einer langjährigen Beschäftigung mit Licht. Zugleich war das der Anfang eines kontinuierlichen Innovationsprozesses, der immer neue Gestaltungs- und Anwendungslösungen hervorbringt. Heute gilt das von Axel Meise und dem Physiker Christoph Kügler entwickelte modulare Leuchtensystem als das modernste Europas. Es gewann zahlreiche Preise, zuletzt den German Design Award 2015 in Gold.

Wie kam es eigentlich zur Zusammenarbeit mit Martin et Karczinski, Herr Meise?

Die Agentur wurde mir über private Kontakte empfohlen. Wir brauchten damals einen Katalog – was wir bekommen haben, war eine Marke – und ja, natürlich auch einen Katalog! Seitdem arbeiten wir zusammen, zunächst an Axel Meise Licht, dann an Axel Meise als Designermarke mit Occhio als Produktmarke. Und schließlich an Occhio als der Designmarke, die sie heute ist.

 
Worin unterscheiden sich die Kommunikation und der Markenaufbau in der Lichtindustrie von anderen Industriezweigen?

Ich glaube, da gibt es zunächst keine grundlegenden Unterschiede, auch die Lichtindustrie verkauft Produkte. Aber es kommen weitere Komponenten hinzu. Licht selber ist ja ein Medium, dass man nicht greifen und dadurch nur schwer darstellen kann. Auch das Zusammenspiel mit der Architektur und dem Umfeld kommen hinzu. Insofern ist die Aufgabe mehrdimensional und daher vielleicht komplexer als bei anderen Produkten.

 
Was zeichnet die Arbeit von Martin et Karczinski aus?

Man bekommt immer mehr als man erwartet. Es wird einfach ganzheitlich gedacht, nicht nur in ›Marketing‹ oder in ›Grafik‹ oder in ›neues Logo‹ – die Herangehensweise ist wirklich ganzheitlich. Dadurch habe ich gelernt, die Bedeutung einer Marke, ihre Kraft und Wirkungsweise als essentiell für das gesamte Unternehmen zu verstehen.

 
Wie meinen Sie das genau?

Markenführung ist zunächst einmal Chefsache, aber man muss das ganze Unternehmen mit auf die Reise nehmen, sonst kann sie nicht funktionieren. Das Verständnis der Marke sollte auf allen Ebenen des Unternehmens implementiert werden – erst dann entsteht ein Mehrwert. Darüber hinaus beschränkt sich das Leistungsspektrum von Martin et Karczinski nicht nur auf die Beratung, die Agentur bietet auch Konzeption und Umsetzung aus einer Hand an. Auch diese umfassende Betreuung zeichnet Peter Martin und Daniel Karczinski aus.

 
Über die Jahre haben Sie gemeinsam eine Vielzahl an Projekten realisiert – gibt es eines, das für Sie die größte Relevanz für Occhio besitzt?

Ja, den Claim ›light is evolution‹ und seine Bedeutung für die Geschichten, die daraus für die Marke entwickelt werden können. Das Besondere an Peter Martin ist, dass er nie in Kategorien wie Messestand oder Katalog denkt, sondern immer zunächst auf Metaebene: ›Was ist die Story, was ist das große Thema?‹ Daraus entsteht dann eine große Grundidee, die wir gemeinsam weiterentwickeln. Ein schönes Beispiel dafür ist die Konzeption der Messestände: dahinter steckt eine Entwicklung, eine Evolution des Claims. Zuletzt mit dem Messestand ›evolution plus‹, auf dem sich Occhios Markenbotschaft in Plus-Symbolen manifestierte.

 
Welcher Art von Unternehmen würden Sie eine Zusammenarbeit mit Martin et Karczinski empfehlen?

Unternehmen mit Anspruch. Kleine, mittlere und auch große Unternehmen, die einen gewissen Anspruch an ihre Produkte, an ihre Kultur, an ihre Werte, ihren Auftritt und ihre Außenwirkung stellen und da noch Potenzial sehen. Martin et Karczinski kann dazu beitragen, dieses Potenzial freizusetzen.