Doppelspitze: Mit Designreisen zählen Marion und Robert Aliabadi zu einem der erfolgreichsten Luxusreise-Anbieter Europas. Schon früh haben die beiden ihr Unternehmen als Marke verstanden und geführt.

Marion und Robert Aliabadi, Eigentümer Designreisen
AN IDEEN KAUM ZU ÜBERTREFFEN
Agenturleistungen
Analyse / Recherche
Claimentwicklung
C-Level-Beratung
Corporate Design
Literatur
Packaging
Positionierung
Tell the Logo
Strategie Workshops
Website

Marion Aliabadi ist in München geboren und lebte einige Jahre auf Curaçao, bevor sie 2001 zusammen mit Robert Aliabadi das Unternehmen Designreisen gründete. Seitdem bieten sie einzigartige, handverlesene und maßgeschneiderte Reiseerlebnisse an.

Was ist Ihre erste Erinnerung an Martin et Karczinski?

Marion Aliabadi: Kurz nach der Gründung von Designreisen suchten wir einen Claim. Damals wurde uns Peter Martin empfohlen. Zwanzig Minuten nach dem ersten Telefonat rief er zurück und sagte: »Ich habe einen: Connection to paradise!« Wir waren begeistert. Im Folgenden haben wir viel von Martin et Karczinski gelernt: was es bedeutet, eine Marke aufzubauen, wie wichtig es ist, dass eine Philosophie dahintersteht, wie man sie lebt und weiterentwickelt.

Robert Aliabadi: Beim Relaunch der Marke Designreisen war Martin et Karczinski unser erster Ansprechpartner. So kam es zu dem wunderschönen Logo und dem emotionalen, treffenden und hochexklusiven Design, das unsere Welt bis heute perfekt präsentiert.
 
 
Ist Ihnen von Ihrem ersten Kontakt noch etwas in Erinnerung geblieben?
 
Marion Aliabadi: Peter Martin hat uns alle in den Bann gezogen. Ich hatte den Eindruck, dass er weiß, wovon er spricht – dass er an Ideen kaum zu übertreffen ist.
 
Robert Aliabadi: Das Gleiche gilt für Daniel Karczinski: Er hat eine Tiefe, die sich in Ruhe und Klarheit ausdrückt. Sein strategischer Ansatz hat uns sehr gut getan.
 
 
Würden Sie es anderen Unternehmensgründern, Geschäftsführern oder Marketingverantwortlichen raten, auf Marke zu setzen?
 
Robert Aliabadi: Derzeit spüren alle Branchen den Druck der digitalen Transformation. Online zählen der Preis und der Serviceumfang. Dabei wird Markenarbeit oft vernachlässigt. Das ist der falsche Weg – insbesondere im Luxussegment. Dort gibt es noch die Möglichkeit, sich abzuheben. Selbst hohe Investitionen machen durchaus Sinn.
 
Marion Aliabadi: Wir haben schon früh mit Markenarbeit begonnen; das macht uns heute stark. Die besten Hotels der Welt kommen auf uns zu. Sie wissen, wir haben die Kunden und verfügen über das Umfeld. Grundsätzlich glaube ich, dass ein Erscheinungsbild, das den Kern eines Unternehmens kommuniziert, ganz wichtig für den Erfolg ist.
 
 
Würden Sie sagen, dass Martin et Karczinski an dem Erfolg von Designreisen beteiligt ist?
 
Marion Aliabadi: Ja, immens! Dank Martin et Karczinski haben wir uns als Marke aufgestellt. Sie haben unsere Vision in ein Design überführt. Das können sie besser als alle anderen Agenturen – über sämtliche Medien und Kanäle hinweg.
 
Robert Aliabadi: Durch die Gestaltung von Martin et Karczinski heben wir uns visuell, aber auch gesamtkonzeptionell ab. Heute sind wir nicht zuletzt deswegen eine Referenz: Für viele Reiseunternehmen, auch große, sind wir in Sachen Markenbau ein Vorbild.
 
 
Wo sehen Sie die Zukunft der Kommunikation im Reisesegment? Wird sich alles digitalisieren?
 
Robert Aliabadi: Ganz im Gegenteil. Kommunikationsformate wie unsere Travelbooks werden sich auf lange Sicht immer mehr durchsetzen; die Menschen lieben Bücher. Im Bereich Print muss man Geschichten erzählen – und so das Medium und die Marke mit Begehrlichkeit aufladen.
 
Marion Aliabadi: Ich glaube, dass gerade im Luxusbereich die persönliche Kommunikation extrem wichtig ist: das Gespräch, das Spüren, das Anfassen, das Lachen, die Interaktion mit unseren Mitarbeitern. Das sind alles wichtige Bestandteile des Markenerlebnisses von Designreisen. Aber man muss digital und analog Kommunikationskanäle finden, die zur Marke passen und sich ergänzen. Hier ist professionelle Beratung absolut erforderlich!